Eriador liegt im Nordwesten des Kontinents Mittelerde zwischen dem Meer im Norden und dem Fluss Grauflut im Süden. Im Osten wird es durch das Nebelgebirge begrenzt, im Westen durch die Blauen Berge. Das Nebelgebirge trennt Eriador vom Tal des Flusses Anduin.

Zu Eriador gehören unter anderem das Auenland, das Breeland, die Hügelgräberhöhen, der Alte Wald, Minhiriath, die Wetterberge (Wetterspitze), die Mückenwassermoore, Angmar und Bruchtal.

Der größte Fluss Eriadors heißt Brandywein (in Sindarin „Baranduin“: „Goldbrauner Fluss“). Er entspringt im Abendrotsee und mündet im Süden ins Meer. Er bildet weitgehend die östliche und südliche Grenze des Auenlandes. Er kann nur über die Brandyweinbrücke, die Sarnfurt oder mit der Fähre überquert werden.

Zu Beginn des dritten Zeitalters ist Eriador dicht besiedelt. Elendils Nachfahren lassen als Herrscher über das Königreich Arnor Handelsstraßen, Wege und Siedlungen anlegen.

Als sich die Nachfahren Elendils zerstreiten, wird das Land aufgeteilt, und die Macht der Númenórer nimmt ab. Schließlich werden die drei Teilkönigreiche Arthedain, Rhudaur und Cardolan gemeinsam in einer Schlacht bei der Wetterspitze von einem Heer aus Angmar unter dem Hexenkönig vernichtet. Der Hexenkönig wird später mit Hilfe Gondors vertrieben, Arnor erholt sich davon jedoch nicht mehr. Der lange Krieg hat das Land zerrüttet, viele seiner Einwohner sind tot oder geflohen. Das Land verwildert bis auf das Auenland, das Breeland und Bruchtal.